Der Regiewagen der Nordseedrohne

Der Koffer ist

gepackt

Alles unter einem Dach auf vier Rädern.

Das gesamte Hab und Gut der Nordseedrohne befindet sich auf einem Kofferanhänger. Alle wichtigen und technischen Ausrüstungsteile werden hier ausführlich beschrieben.

Bedenken Sie bitte: Nachdem das Foto vom Innenleben des Kofferanhängers gemacht worden ist (August 2013), sind viele weitere Gegenstände angeschafft worden. Wir haben das Foto aber nicht ständig aktualisiert.

Die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände sind hier aufgelistet



  • Drohne 1 /// ARF OktoXL 4S12 aus dem Hause Mikrokopter

    Diese Drohne hat ein sehr breites Trägersystem und ist für den Einsatz von Luftbildern, Videoaufnahmen und für die Wärmebildkamera ausgerüstet. Für jedes Medium sind spezielle Kabelverbindungen angebracht. Der entsprechende Umbau von einem auf das andere Modul dauert rund fünf Minuten. Mit der Hilfe eines Computers kann jede Drohne per Bluetooth angesprochen und programmiert werden.

  • Drohne 2 /// ARF OktoXL 4S12 aus dem Hause Mikrokopter

    Die Nordseedrohne 2 ist baugleich, jedoch hat sie ein schmaleres Trägersystem. Sie wird daher nur für Videoaufnahmen eingesetzt. Die zweite Maschine wurde angeschafft, weil es Drehorte gibt, die fernab vom Service und Ersatzteilen liegen. Die Nordseedrohnen erfüllen z.B. auch auf den Inseln ihren Auftrag. Sollte dort die Maschine ausfallen, müsste der Dreh abgebrochen werden. Diese Sicherheit kostet natürlich viel Geld. Eine Reserve-Maschine haben die wenigsten Drohnenfirmen in Deutschland dabei.

  • Unzählige LiPos

    Die Luftfahrtsysteme haben LiPos (Lithium-Polymer-Akku) an Bord. Die Flugzeit beträgt mit einem Doppelpack etwa 12 bis 14 Minuten. Ein LiPo-Satz kostet netto 250,00 EUR. Die Nordseedrohne GmbH hat allein rund 3.500 EUR in sechs Ladegeräte und 10 LiPo-Sätze investiert und kann so jede Menge "Energie" vorhalten.

  • 4 Akku-Ladestationen


  • Infrarotkamera PI Lightweight

    Die Infrarotkamera PI Lightweight wurde entwickelt, um Temperaturen mittels einer Mikrodrohne aus der Luft messen zu können. Erstmals ist es möglich, radiometrische Infrarot-Videos in hoher Qualität aufzunehmen und zu bearbeiten. Dies eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Wartungsarbeiten und Qualitätskontrollen bei Solar- und Windenergieanlagen sowie in der Gebäudethermografie.

    Die Infrarotkamera PI Lightweight ist ein Kit aus einem Leichtgewichts-PC und einer vorzugsweise mit einer 62° Weitwinkeloptik ausgestatteten Infrarotkamera der Serie PI400/PI450. Mit 350 g wurde das Gesamtgewicht für die Arbeit auf einer Mikrodrohne konzipiert. Das System bietet eine komplette radiometrische IR-Inspektion mit 382 x 288 Pixeln in 12 ms pro Bild. Für den Bediener wird während des Inspektionsfluges ein 20 Hz-Videosignal generiert, welches per Funk übertragen wird. Parallel werden radiometrische Bilder mit einer Frequenz von 35 Hz auf einer SDHC-Karte gespeichert. Mit der GigE Schnittstelle kann das Video vom Leichtgewichts-PC nach dem Flug heruntergeladen werden. Eine flexible Software dient dabei der Datenaufzeichnung und –analyse. Über einen zusätzlichen USB-Port unterstützt das System den Anschluss einer HD-Videokamera.

  • 2 Funk-Fernbedienungen

    komplett mit Videobildschirm und Halterung

Regiewagen im Einsatz

  • Regiewagen im Hafen von Wilhelmshaven


  • Regiewagen im Hafen von Juist


  • Regiewagen im Hafen von Wilhelmshaven


  • Regiewagen im Hafen von Wilhelmshaven